Monika Esmann-Fischer

Ich wurde 1973 in Klagenfurt am Wörthersee geboren und lebe seit dem Jahr 2000 in Deutschland. Nach dem Studium der Musikpädagogik an der Universität Mozarteum Salzburg habe ich  Klavierunterricht gegeben bevor mich mein Weg Schritt für Schritt zur bildenden Kunst führte.

Die Kunst begleitet mich seit meiner Kindheit. Schon damals verbrachte ich viel Zeit in einer kleinen improvisierten Miniwerkstatt, in der ich mit Materialien experimentierte. Diese Freude am Gestalten hat mich nie verlassen.

2008 lernte ich das Ikebana (japanisches Blumenstecken) der Stuttgarter Schule kennen. Ikebana vereint meine Freude an Ästhetik, dem draußen sein in der Natur und mein Interesse für die asiatische Kultur. Seit 2019 bin ich Mitglied der Stuttgarter Ikebana Schule e.V. shin eigetsu shofu ryu (2. Brief).

2017 fand ich schließlich den Weg in die Stein- und Holzbildhauerei. Im atelier12 bei Angelika Pazidis habe ich einen Ort gefunden, an dem ich frei arbeiten, Fragen stellen und meinen eigenen künstlerischen Ausdruck entwickeln kann - ohne Leistungsdruck, dafür mit viel Raum für Intuition, Gespräche und Inspiration.

Während der Coronazeit habe ich zusätzlich begonnen mit verschiedenen Farbmaterialien und -kombinationen sowie Bewegungen zu experimentieren. Dennoch arbeite ich lieber mit Stein und Holz. Ich habe eine Vorliebe für Alabaster, er fasziniert mich durch seine Farbigkeit und das durchscheinende Licht. Ich arbeite ohne Maschinen, intuitiv und überwiegend autodidaktisch. Meine Ideen entstehen oft spontan und können sich im Verlauf der Arbeit auch grundlegend ändern. Ich mag es, mich einer Form anzunähern, mit ihr zu „ringen“ und schließlich den Moment zu erleben, in dem alles ins Fließen kommt.

2023 hatte ich meine erste Ausstellung im Rathaus in Pfalzgrafenweiler.

Seit 2024 arbeite ich zudem als Praktizierende der Rosen-Methode Körperarbeit in der Zertifizierungsphase in einer Privatpraxis in Nagold.

In meiner Freizeit bin ich viel in der Natur, bewirtschafte meinen Garten, lese und reise.