Ikebana

Das japanische Wort „ikebana“ wird im Deutschen mit „Die Kunst, Blumen lebendig zu stecken“ umschrieben. Diese japanische Blumensteckkunst entstand Mitte des 15. Jahrhunderts. Japanische Meister haben Jahrhunderte hindurch den Blumenweg (KADO) beschritten. Außerhalb Japans hat Ikebana sich seit den 50er Jahren verbreitet. In Japan gibt es ca. 3000 verschiedene Ikebana-Schulen, die alle ihren eigenen Stil lehren. Ihnen allen gemeinsam ist das Ziel, die Seele, die Schönheit und den Reichtum der Natur sichtbar zu machen.

Die Stuttgarter Ikebana-Schule wurde 1970 von Frau Nao Müller-Nishio gegründet. Diese Schule hat sich von den strengen Traditionen gelöst. Die Entfaltung der eigenen Kreativität steht im Mittelpunkt und es gibt nur wenige Grundformen und Regeln. Neben Blumen, Zweigen und Wurzeln kommen auch Materialien wie Stein, Metall, Kunststoff, Glas, Papier oder Müll zum Einsatz.